Meine 7. Ausstellung in Eindhoven / NL im Januar 2004

Da diese Ausstellung an einem Freitag stattfand, hatte Frauchen sich Donnerstag und natürlich den Freitag Urlaub genommen. Dienstag hatte ich einen Termin beim Tierarzt (weil ich ein Gesundheitszeugnis für die Einreise in die Niederlande benötigte), Mittwoch wurde ich in die Wanne gesteckt (das Fell an meinen Pfoten hatte Frauchen die Woche über schon beschnibbelt) und Donnerstag fuhren wir zu Frauchens Vater, weil die Fahrt bis Eindhoven von dort aus nicht ganz so weit ist.

Da Frauchen zwischen 7.15-7.30 Uhr starten wollte, klingelte der Wecker am Freitagmorgen bereits um 6.00 Uhr. Alles das was nun zwischen dem klingeln des Weckers  und dem verlassen der Wohnung liegt lasse ich mal weg, denn es passierte nichts erwähnenswertes...

Wir verließen um kurz nach 7.00 Uhr die Wohnung, weil ich noch meine Geschäfte (Gassi gehen) verrichten sollte. Es hatte in der Nacht gefroren und der Schnee, der noch auf der Wiese lag, knirschte so schön. Ich dachte nicht daran meine Geschäfte zu erledigen. Ich tobte lieber im Schnee herum. Frauchen stand bibbernd da und flehte, ich möge doch nun endlich mal voran machen... Der Schnee klebte an meinen Beinen und Frauchen fror immer noch als wir gegen 7.45 Uhr im Auto saßen.

Was war denn das für ein komisches Geräusch? Ich konnte zwar aus meiner Box heraus nicht in Frauchens Gesicht sehen, dennoch merkte ich, wie die Farbe aus ihrem Gesicht wich. Da war das Geräusch schon wieder....

Keine Panik, mit Frauchen war alles ok, nur das Auto wollte nicht so, wie Frauchen wollte. Indem sie mir sagte ich solle mal kurz warten,  verließ sie das Auto. Nach ein paar Minuten kam sie mit meinem "Menschenopa" (Frauchens Vater) zurück. Er fuhr sein Auto frontal an unseres und besfestigte Kabel an der Autobatterie. Das Auto sprang an und wir fuhren endlich los.

Wir fuhren aber keinesfalls zur Autobahn, denn "Opa" meinte, es sei besser zuerst zur Werkstatt zu fahren und eine neue Batterie einbauen zu lassen. Nachdem dies dann recht zügig geschehen war, fuhren wir gegen 9.30 Uhr zur Autobahn Richtung Venlo/Eindhoven. Da das Richten um 10.00 Uhr beginnen sollte, hatte Frauchen schon innerlich damit abgeschlossen, das sie mich nicht ausstellen konnte.

In Eindhoven fand Frauchen, ohne lange suchen zu müssen, ein Parkhaus in der Nähe der Ausstellungshalle. Nachdem ich die Veterinärkontrolle hinter mich gebracht hatte und wir den Ring gefunden hatten war es schon 11.15 Uhr...

Zu Frauchens Erstauen war als wir eintrafen die "Jungrüden-Klasse" im Ring. Wir suchten uns ein Plätzchen zwischen den Ausstellern, welche sich schon "häuslich" niedergelassen hatten, ich zog schon mal mein Showhalsband an und nun konnten wir endlich einmal durchatmen.

Bald schon wurde unsere Startnummer aufgerufen. Vor uns betraten drei Aussiedamen den Ring. Da ich ja weiss, worum es geht, präsentierte ich mich vom ersten Moment an. Wir liefen alle zusammen eine Runde, damit der Richter unser Gangwerk verlgeichen konnte. Danach folgte wie immer die "Einzeluntersuchung" mit nochmaliger Gangwerksprobe.

Der Ring war (wie ich fand) sehr klein und so konnte ich nicht richtig traben, dafür habe ich mich im Stand sehr schön präsentiert und ließ mich wie immer von nichts und niemandem dabei stören. Der Richter schickte mich auf den 4. Platz und er erklärte Frauchen, das er meine großen schwarzen Flecken nicht schön findet und das er meine Augen bzw. meine Augenfarbe überhaupt nicht mag. Ich erhielt die Wertnote: gut 4 (Richterbericht lesen?)

Frauchen findet meine schwarzen Flecken wunderschön und sie sagt,
das ich die schönsten
hellblauen Augen habe die sie je bei einem Aussie gesehen hat...

 

 

 

 

 

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